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Der manipulierte Mensch
(Teil 3/4)

 

 
 
,Subliminal messages' ­ auf Schleichwegen ins ,Unterbewußte'
Längst werden wir jedoch nicht nur indirekt über die Inhalte und Erscheinungsformen beeinflußt, sondern direkt und mit feststehender Absicht. Überall, wo Bildschirme installiert sind, können ,subliminal messages' (unterschwellige Mitteilungen) mitgesendet werden. Wie es ihr Name sagt, sind sie nur an unsere nicht bewußten Bereiche adressiert. Am 13. Mai 1988 publizierte die Zeitung „Le Quotidien de Paris" einen Bericht des Medienspezialisten Jean Montaldo, der entdeckt hatte, daß dem französischen TV-Publikum während des Wahlkampfs um das Amt des Staatspräsidenten über Monate hinweg dreimal täglich vor den Nachrichten eine Sequenz von zehn Bildern des amtierenden Präsidenten Mitterrand präsentiert worden war, unwahrnehmbar eingeblendet in das Vorspann-Signet des staatlichen Senders ,Antenne 2'. Der Nachweis gelang mit Hilfe eines Videorecorders, der die Einzelbilder auf Wunsch als Standbilder zeigt. Insgesamt soll die Bilderreihe 2'949mal gesendet worden sein.
Der Produzent entschuldigte sich anschließend, „ich wollte den Vorspann nur aktuell machen." Und der zuständige Redakteur erklärte alles zu einem „Scherz". Die Wahl Mitterrands wurde niemals angefochten. Daß ,subliminal messages', Mitteilungen, die für unsere Sinne unwahrnehmbar sind, sehr wohl im ,Unterbewußten' ankommen können, weiß man indes schon lange. 1959 wies D. Byrne nach, daß durch die unterschwellige Darbietung des Wortes BEEF (Rindfleisch) als Einzelbild in einem Film der Hunger der Versuchsperson aktiviert wurde. (D. Byrne, ,The Effect of a Subliminal Food Stimulus on Verbal Responses', in ,Journal of Applied Psychology 43/1959', S. 249 ff.). D. P. Spence wiederholte 1964 den Versuch mit dem Wort CHEESE (Käse), jedoch unter erheblich verschärften Versuchsbedingungen ­ und fand Byrnes Ergebnisse bestätigt. (,Effects on a Continiously Flashing Subliminal Verbal Food Stimulus on Subjective Hunger Ratings', in ,Psychological Review 15/1964'). Es gab so viele bestätigende Experimente, daß selbst Kritiker bis 1972, bzw. 1986 zugeben mußten, daß die unterschwellige Beeinflussung von Menschen in diversen Experimenten gelungen ist.
Jim Keith geht in seinem ,Casebook on Alternative 3 ­ UFOs, Secret Societies and World Control', soweit, das Fernsehen als ,eine Form der Halb-Lobotomisierung' zu bezeichnen. Für ihn stellt es keine Überraschung dar, daß die einflußreichen Rockefellers maßgeblich an der Initiierung des Siegeszuges des amerikanischen TVs beteiligt und Mehrheitsaktionäre aller größeren Sender waren. Auch er nennt den ,Fall Mitterrand', fügt aber noch weitere Beispiele unterschwelliger TV-Beeinflussung an. Seine Quelle ist der ,Kiwi Gemstone', ein Untergrunddokument neuseeländischen Ursprungs. Nach diesem soll der amerikanische CIA ,subliminal messages' für das australische Fernsehen ,gesponsert' haben. 1984 habe man mit der Installierung von Geräten für solche Mitteilungen an fünf Orten in Neuseeland begonnen ­ Waiatarua, Mt. Erin, Kaukau, Sugarloaf und Obelisk. Dieselben Geräte wurden angeblich in Australien im August 1985 installiert, in Japan im September 1986, in Großbritannien im Februar 1987 und in New York ebenfalls 1987.
„Am 17. Juli 1984 beginnt unterschwellige Werbung in Aotearoa, Kanal zwei zwischen 18 und 24 Uhr; später schon ab Mittag. Die unterschwelligen Mitteilungen wurden in den USA vom CIA verfaßt, und sagen den Wählern, die Labour Partei zu unterstützen, ebenso die New Zealand Partei, und Mafia-Produkte zu kaufen." Am 27. Februar wollen sie auf den ,Kiwi TVSchirmen' folgende unterschwellige Spots ausgemacht haben: „Hallo, Freunde. Macht mehr Geld. Wählt Labour." Eine andere Meldung habe beinhaltet „Ich grüße meine Eigenen. Kauft Autos. Kauft sie jetzt." Und die finsterste von allen suggerierte dem Fernsehzuschauer: .,Zerschmettere! Hasse! Vergewaltige! Schlag zu! Töte! Sei gewalttätig!" Diese unterschwelligen Mitteilungen seien im australischen Fernsehen durchschnittlich viermal pro Stunde ausgestrahlt worden.
Je stumpfer wir werden, desto deftiger müssen die Reize sein. Jugendliche beim Zug-Surfen. Das Spiel mit dem Tod macht erst den Kitzel aus.
 
Der beste Beweis für die Wirksamkeit unterschwelliger Mitteilungen sind die zahllosen ,Subliminalkassettten', die zwecks Fremdsprachenlernen oder zur besseren Lebensbewältigung verkauft werden. Das wissenschaftliche Fundament legte der bulgarische Arzt und Psychotherapeut Georgi Lozanov, der in den 60er Jahren herausfand, daß die menschliche Lernfähigkeit wesentlich gesteigert werden kann, wenn man während des Lernens körperlich und seelisch vollkommen entspannt ist, rhythmisch atmet, sich mit angenehmen Vorstellungen beschäftigt und eine passende Hintergrundmusik hört. Im entspannten ,Alpha-Zustand' soll gewünschter Lernstoff scheinbar mühelos in die grauen Zellen fließen.

Fernsehen entspannt bis zur Tagträumerei. Der Zuschauer ist in einer sehr empfänglichen Gemütslage!
Die Wirksamkeit unterschwelliger Mitteilungen machen sich seit längerem auch Supermarktketten zunutze. Nach neuestem Stand der Technik können unterschwellige Beeinflussungen über die Augen oder auch den Gehörsinn erfolgen. 1980 erbrachte ein Report von R. Zajonc und W. Kunst-Wilson definitiv den Nachweis, daß es möglich ist, durch vollkommen unhörbare Worte, die in eine Klangkulisse eingebettet sind, Menschen in ihren affektiven Reaktionen signifikant zu beeinflussen.
Der amerikanische Forscher Hal C. Becker entwickelte als erster eine Apparatur, mittels welcher er kurze Sätze als Botschaften an das Unterbewußtsein einer hörbaren Musik so aufmodulieren konnte, daß sie das Ohr erreichten, vom Bewußtsein aber nicht herausgehört werden konnten. Ein Supermarkt in New Orleans machte daraufhin den Test. Die ständig laufende Hintergrundmusik war ,gebetsmühlenartig' (Patzlaff) mit den Sätzen ,Ich stehle nicht' (gemünzt auf Ladendiebe) und ,ich bin ehrlich' (Kassiererinnen) versehen. Das Band lief sechs Monate. Der Fehlbestand in den Kassen war in dieser Zeit von wöchentlich 125 Dollar auf 10 Dollar gesunken, ging also um 92 Prozent zurück. Die Verluste durch Ladendiebstähle verringerten sich um 75 Prozent ­ obwohl sich die (potentiellen) Ladendiebe viel kürzere Zeit dem Einfluß der ,subliminal messages' ausgesetzt hatten, als die ständig dort anwesenden Kassiererinnen. Noch ein Beispiel: Im Auftrag einer Supermarktkette, die unter hohem Personalwechsel litt, beschallte man die Angestellten zweier Läden elf Monate lang mit Sprüchen wie ,I am careful, I am important, We are a team' (Ich bin sorgfältig, ich bin wichtig, wir sind ein Team). Die Fluktuationen dieser zwei Läden gingen daraufhin um die Hälfte zurück, während sie in den übrigen sechzig Läden unverändert hoch blieb. Ähnlich erfolgreich verliefen Experimente, wo Klinikärzte heimlich ihre Patienten vor Operationen mit subliminal messages psychisch stabilisierten. Gleichermaßen erfolgreich verliefen Therapieversuche mit unterschwelliger Beeinflussung bei Alkoholikern, Rauchern und Eßsüchtigen. Techniker, die sich mit der Materie auskennen, wie Al Bialek, der am ,Philadelphia-Experiment' beteiligt gewesen war, sind der Ansicht, daß unterschwellige Botschaften nicht auf CDs und normale Tonbandkassetten gespeichert werden können. Der Frequenzbereich sei zu klein. Bialek: „Sie könnten sie möglicherweise auf Laserdiscs geben, aber nicht auf eine Audio-CD, weil dort der Frequenzbereich zu beschränkt ist."
Wenn wir uns jedoch bewußt machen, wie sehr Musikberieselung in Geschäften heute üblich geworden ist, und daß unterschwellige Botschaften in Kinofilme oder TV-Sendungen eingeklinkt kein technisches Problem darstellen, dann ist wahrscheinlich, daß jeder von uns irgendwann, irgendwo damit in Berührung kam oder kommen wird. Abgesehen davon, daß es niemandem recht sein darf, ungefragt mit irgendwelchen Botschaften infiltriert zu werden, ist das Gefährliche an der Sache, daß es bis heute keine erschwinglichen technischen Möglichkeiten gibt, solche subliminal messages auf Musikbändern aufzuspüren. Die Verwendung unterschwelliger Botschaften auf Musikbändern zur Berieselung von Shopping-Center-Kunden, Spitalpatienten und der Belegschaft von Firmen scheint weit verbreitet zu sein. Die Firma Gantec liefert Musikteppiche aller Art. Manche Firmen lassen laut Rainer Patzlaff „spezielle Klangteppiche synthetisieren, die man gar nicht mehr als Kompositionen bezeichnen kann, sondern eher als eine Art Klangschaum aus süßlich schwebender Langweiligkeit, in den das Bewußtsein derart rasch und gründlich hineinschläft, daß sich die Pforten des Unterbewußtseins optimal öffnen für die Appelle, die unter der Musik verborgen hereinfluten." Dazu ein Zitat aus dem Werbeprospekt von Gantec. „Diese neuartige Aufnahmetechnik verfolgt den Zweck, mit Hilfe eines geeigneten musikalischen Hintergrundes gewissermaßen eine Pipeline in das Unterbewußtsein zu legen, die den Hörer mit thematisch sinnvollen Stimuli versorgt." Da das ,Öl' unter Druck schneller fließt, ging man dazu über, die unterschwelligen Botschaften in einem Zeitrafferverfahren auf rund die Hälfte ihrer Länge zusammenzupressen. Staccatoartig hämmern sie so ins Unterbewußte des ahnungslosen Hörers ­ die ,ideale Lerngeschwindigkeit', wie der Hersteller bemerkt. Wäre es nicht schön zu wissen, was wir da jeweils ,lernen'? Insider behaupten, daß alle heutigen TV-Geräte mit einem geheimen Gerät ausgerüstet seien, die das Abhören erlauben. Was immer man davon halten mag ­ auch punkto Stromverbrauch ist es sicherlich besser, das Gerät ganz abzuschalten und nicht nur auf Bereitschaftsstufe. Und vielleicht lassen sich besonders wichtige Gespräche auch in einem anderen Raum führen, als da, wo die Flimmerkiste steht.


Der Lichtschutzmantel

In ZeitenSchrift Nr. 2 wiesen wir auf die Wirksamkeit des Lichtschutzmantels hin. Da jenes Heft bald vergriffen ist, hier nochmals, wie er wirkt und errichtet wird. Setzen Sie sich ruhig hin. Sagen sie mit viel Gefühl:
„Meine geliebte ICH BIN-Gegenwart. Umhülle mich jetzt mit meinem mächtigen, magischen, elektronischen Mantel aus Lichtsubstanz. Mache ihn so kraftvoll, daß ihn keine menschlichen Schöpfungen durchdringen können. Sieh, daß ich durch ihn unsichtbar, unbesiegbar und unverwundbar bin, und nur erreichbar für Deine allmächtige Vollkommenheit; und unendlich und göttlich empfindsam für Dich und Deine göttliche Vollkommenheit, meine geliebte, mächtige ICH BIN-Gegenwart!"
Visualisieren Sie dann, wie sie in etwa 1,50 Meter Abstand um sich herum mit einem weißen Vorhang aus Licht eingehüllt werden, der ganz und gar dicht ist. Tun Sie dies mindestens etwa zwei Minuten lang mit viel Gefühl. Dann sind Sie gerüstet für den Tag ­ bzw., bis Sie sich selbst schlechte Gefühle erlauben. Diese können den Lichtmantel von innen ausdünnen. Wann immer Sie das Gefühl haben, es sei nötig, wiederholen Sie die Übung tagsüber kurz. Der Lichtmantel schützt Sie davor, daß schlechte Gedanken und Gefühle anderer Menschen und ätherische Aufzeichnungen von Orten ihren Gefühlskörper beeinflussen könnten. Er schützt Sie auch
vor elektromagnetischer Strahlung. Dies durfte ich selbst erleben bei einem Wünschelruten-Experiment. Vor dem Schutz durch den Lichtmantel zeigten die Ruten an, daß ich die elektromagnetische Verschmutzung voll in mich aufnahm. Nach ,Anziehen' des Mantels blieben die Ruten völlig neutral ­ zur Verblüffung des Experimentators, der sich nicht erklären konnte, warum ich plötzlich in keiner Weise mehr Empfänger für die schädliche Strahlung war. Ich hatte im Stillen, mit viel Gefühl und Visualisation diesen Schutzmantel um mich gebreitet. Nach Minuten, und meine Welt unterschied sich wie Tag und Nacht vor der, in der ich gerade davor noch gewesen war.

 

- Teil 1: Der manipulierte Mensch: Das Fernsehen okkupiert das Bewußtsein von Milliarden Menschen
- Teil 2: Der manipulierte Mensch: Todesstoß für die suchende Seele?
- Teil 3: Der manipulierte Mensch: 'Subliminal messages' - auf Schleichwegen ins 'Unterbewußte' 
- Teil 4: Der manipulierte Mensch: TV-Signal verusacht Leukämie; Beeinflussung mit ELF- und Mikrowellen

 

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