Von Ursula Seiler
Könnte ein Kontinent mit sechs Trillionen Einwohnern und diversen
Staaten nur von einer Person verwaltet werden? Würde sein Staatswesen
funktionieren, wenn sich gar überhaupt niemand um dessen Organisation
kümmern würde? Lächerliche Frage, sagen Sie nun. Und doch nehmen
um die sechs Milliarden Menschen auf Erden genau dies an.
Beim Staat handelt es sich nämlich um den menschlichen Körper,
bei den Einwohnern um dessen sechs Trillionen Zellen. Die Staaten
sind die Körperorgane, das Blut, das Skelett, die Lymphe, die
Nerven.
All
dies muß in perfekter Zusammenarbeit funktionieren, wollen wir
auch nur mit dem Auge blinzeln - denn gleichzeitig atmen wir,
schlägt unser Herz, verdauen wir das Mittagessen und nehmen
wir über die fünf Sinne die Welt um uns wahr. Ohne auch nur
einen Gedanken daran zu verschwenden!
Und all dies soll so perfekt orchestriert geschehen, während
siebzig bis hundert Lebensjahren, ohne daß sich irgend jemand
mit Intelligenz und Bewußtsein darum kümmert? Wie war das doch
gleich mit der lächerlichen Frage...?
Langjährige ZeitenSchrift
Leser sind damit vertraut, daß jeder Mensch ein Körperelementarwesen
besitzt. Ein Wesen, das ihn in jede Verkörperung begleitet und
den Bau seines Körpers im Mutterleib überwacht; und das diese
Überwacherfunktion bis zum letzten irdischen Atemzug seines
Menschen ausübt (siehe
ZS 15, S. 32; ZS
38, S. 47.). Doch könnte ein Kontinent von derselben
Komplexität bis in die letzten Funktionen von nur einem einzigen
Menschen erfolgreich verwaltet und organisiert werden? Nein,
natürlich nicht! Jeder Staat verfügte über einen eigenen Beamtenapparat.
Und genauso ist es auch beim Körper.
Die Chinesen sprechen seit alters her von den ‚Beamten der Organe'.
Tatsächlich hat unser Körperelementarwesen zahlreiche Untergebene,
die sich um das optimale Funktionieren der Organe, Drüsen, des
Blutes, der Lymphe, etc. kümmern - genauso, wie jedes Blatt
am Ast eines Baum-Elementarwesens wiederum von einem eigenen,
kleinen Elementargeist beseelt wird.
Das mag auf den ersten Gedanken etwas unheimlich anmuten. Doch
keine Bange, wir sprechen hier nicht einer ‚höheren Schizophrenie'
das Wort, und schon gar nicht einer Art von Besessenheit. Diese
winzigen Wesen, welche in unseren Nieren, in der Lunge oder
im Gehirn zum Rechten schauen, sind ganz und gar unsere Diener
und nur ihrer Aufgabe geweiht.
Roswitha Sacher (60), die bis vor zwei Jahren als Krankenschwester
arbeitete, machte eines Tages völlig unvorbereitet die Bekanntschaft
mit einem dieser kleinen Wesen, die ihren Körper ‚am Laufen'
halten. Sie hatte ‚von Tuten und Blasen' keine Ahnung, als dies
geschah. Doch statt an ihrer Vernunft zu zweifeln, ließ sie
sich auf das Geschehen ein. Seither sind beinahe zwanzig Jahre
vergangen und das erworbene Wissen hat ihr Leben stark verändert.
Frau, Sacher, wie war Ihre erste Begegnung
mit Ihrem Körperelementarwesen?
Roswitha Sacher: Erst einmal wußte ich gar
nicht, daß es sie gibt. Ich hatte nur gelesen, daß man mit Gedanken
die Körperorgane beeinflussen könne. Ich nahm mir vor, dies
nun mal mit meiner Schilddrüse zu machen. Ich litt nämlich an
einer Überfunktion und der Arzt hatte mir Medikamente gegeben,
die ich nun, so sagte er, für den Rest meines Lebens nehmen
müsse. Da es sich um eine Überfunktion handelte, wollte ich
die Hand auf die Schilddrüse legen und sie beruhigen. Die Ausstrahlung
der Drüse war jedoch so groß, daß ich mit der Hand nur bis ein
paar Zentimeter an das Organ heran kam und nicht näher. Das
wunderte mich schon sehr, und ich begann, mit ihr zu sprechen.
Ich beschloß, die Tabletten ganz wegzulassen und mit Meditation
zu beginnen. Das war im Mai 1986.
Eines Tages während der Meditation sah ich meine Schilddrüse
von innen und ein winziges Wesen hin und her rasen. Es schien
schon völlig erschöpft. Mein erster Gedanke war - ‚dem geht's
ja wie mir!', denn mit einer Überfunktion ist man ja auch am
Rasen.
Sie sind nicht erschrocken?
Nein, ich war überrascht und hab gefragt, ‚wer bist du denn?'
- und sofort, ich hatte den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht,
blieb er schon stehen und rapportierte mir wie ein kleiner Soldat:
‚Wie soll ich denn hier meine Ordnung aufrechterhalten, wenn
du nicht auf deine Sensibilität achtest?' Und ich dachte - wie
bitte? Doch ich hatte es telepathisch glasklar ‚gehört'.
Wie sah das Wesen aus?
Wie ein Strichmännchen. Es hat auch Bewegungen gemacht, wie
wenn es Händchen hätte oder Arme, doch wenn man genau schaute,
waren sie doch nicht da. Sie sehen auch aus wie kleine Babies,
haben Mäntelchen oder Mützchen an in verschiedenen Farben. Das
kleine Wesen aus meiner Schilddrüse kuschelte sich in meine
feinstoffliche Hand, und ich habe ihn getröstet und ihm versichert,
daß ich nun auf meine Sensibilität achten wollte. Das tat ich
dann, indem ich sehr viel über dieses Thema nachdachte und dabei
sehr oft weinen mußte, was alte Blockaden auflöste. Ich merkte,
daß ich bis dahin nur funktioniert hatte, wie es eben von einem
erwartet wurde. Daß hierdurch eine Trennung zwischen meinem
eigentlichen Selbst und meinem äußeren Leben entstanden war,
merkte ich erst jetzt.
Roswitha Sachers erste Begegnung war nicht mit dem ‚Haupt-Körperlementarwesen'
geschehen, sondern mit einem seiner Untergebenen. Eines Tages
las Roswitha Sacher, daß die Chinesen diese kleinen Elementargeister
kennen. Sie nennen sie ‚die Beamten der Organe', wobei jener
der Lunge den Titel ‚Minister' trägt. Auf ihre Frage, warum
dies so sei, antwortete ihr der ‚Lungen-Minister': "Weil ich
das Geben und das Nehmen überwache. Ohne das ist alles nichts."
Es gilt ja auch als Thematik der Lungenkrankheit,
daß das Geben und Nehmen eines Lebensstroms nicht im Einklang
steht.
Menschen mit Lungenkrankheiten sprechen die Dinge nicht aus.
Sie sprechen ihre Gefühle nicht aus. Dies ist oft der Fall bei
Lungenkrankheit und chronischer Bronchitis.
Dadurch, daß Roswitha Sacher sich ihrer psychologischen Situation
bewußt wurde und diese aufarbeitete, beruhigte sich das kleine
Schilddrüsenwesen, das Organ und sie sich selbst auch. Erst
Jahre später wurde ihr klar, daß dies die erste Begegnung mit
einem Körperelementarwesen gewesen war
In ihrem Büchlein Körperelementarwesen
- unsere treuen Begleiter im Innern (siehe ZeitenSchrift-Buchmarkt)
beschreibt sie eine weitere Begegnung : "Während eines sehr
starken Schweißausbruchs zu Beginn meiner Wechseljahre faßte
ich sofort den Entschluß, dieses nicht mitmachen zu wollen und
ging in meinen Körper mit dem Gedanken, nach den ‚Verantwortlichen'
zu suchen. Und sofort sah ich in meinem Unterbauch zwischen
den Ovarien (Eierstöcken) ausgelassene winzige ‚Schneeflöckchen'
tanzen. Sie freuten sich wie Eingesperrte, die endlich ihre
Freiheit erlangt hatten und deren Aufpasser nicht mehr da war.
Ich war allerhöchst erstaunt über so etwas. Doch die Freude
mußte ich ihnen trüben und so sagte ich, sie sollen sofort dahin
zurückgehen, wo sie hergekommen sind. Diesen Gedanken hatte
ich noch nicht richtig zu Ende gedacht, als sie von beiden Ovarien
wie von Magneten eingesogen wurden. Der Schweißausbruch war
sofort beendet und ist nie wieder aufgetreten. Dies zeigt, daß
wir Energien bewußt stoppen und ausgesandte wieder zurückholen
können - jedenfalls sind wir ihnen nicht hilflos ausgeliefert."
Roswitha Sachers Erkenntnissen zufolge hat jedes Organ im Körper
sein kleines Elementarwesen, das es betreut; ebenso die Nerven,
die Lymphe, das Blut. "Jedes Organ hat ein Wesen. Ebenso befindet
sich überall dort, wo im Körper etwas nicht in Ordnung ist,
ebenfalls ein Wesen - beispielsweise nach einer Fraktur, bei
angestrengten Nerven oder Ischias. Bei Knochenbruchstellen oder
durchtrennten Nerven steht einer und macht eine Bewegung wie
ein Drüberstreichen.
Auf die Frage, was er denn da mache, kam die Antwort: ‚Energie
geben'! Eine Frau fragte, ob man dafür sorgen könne, daß ein
durchtrennter Nerv wieder zusammenkomme. Da sagte das Wesen:
‚Wenn sie das will!' - ‚Ja, sie will das.' Ich benutze dann
immer das Wort ‚beauftragen', denn sie sind ja unsere Diener
und Helfer. Also sagte ich, ‚ich beauftrage dich, die Nervenenden
wieder zusammenzufügen oder etwas Neues dazwischen zu bauen.'
Sie sagen auch immer, daß wir sehr viel mehr in unseren Körpern
regenerieren können als wir glauben. Sätze wie ‚das bleibt jetzt
so', oder ‚das wird nur noch schlechter' sind eine absolute
Blockade für Heilungsenergien."
Wie sieht das Haupt-Körperlementarwesen
aus?
Wie ein kleines Engelchen. Es trägt ein weißes Hemdchen mit
Goldborte und hat goldblonde Haare. Da seine Antworten immer
aus der Herzgegend kommen, nenne ich es auch Herz-Elementarwesen.
Es hat meines Wissens nach kein bestimmtes Geschlecht.
Sie erwähnten, daß die kleineren Elementarwesen
manchmal Mäntelchen verschiedener Farbe trügen.
Wenn dunkle Energien im Organ vorhanden sind, sehe ich die Elementarwesen
oft in ein schwarzes Mäntelchen gehüllt. Die Farbe des Mantels
ist ein Hinweis auf die Belastung des Körpers. Ansonsten tragen
sie Lichtmäntelchen in der Farbe des Strahls, der am meisten
von der betreffenden Person benutzt wird. Je öfter und intensiver
ich mit dem Licht arbeite, um so schneller wechseln sie ihre
Kleidung, passend zu dem jeweiligen Strahl, den ich anrufe.
Mit welcher Art von Strahlen arbeiten
Sie denn?
Mit kosmischen Lichtstrahlen, von denen jeder bestimmte gebündelten
Eigenschaften hat. Ich frage jeweils die Elementarwesen, welches
Licht jemand braucht. Violettes Licht ist eigentlich immer dabei,
zum Reinigen, ferner öfters grünes Heilungslicht. Nach Ultraschall,
Bestrahlungen und Chemotherapie verlangen sie fast immer das
rosa Licht der Liebe, weil diese Behandlungsmethoden ihnen Angst
machen und sie sich dann ganz klein machen im Versuch, sich
davor zu schützen. Schwere Unfälle und große Operationen sind
wie Erdbeben für sie. Durch den Schock bleibt oft dunkle, schwarze
Energie im feinstofflichen Körper hängen und wirkt blockierend
auf das betroffene Organ und die ganze Körperregion. Doch besonders
schlimm sind schon Bestrahlungen und Chemo. Wenn ich da reinkomme
in den Körper, ist erst einmal überhaupt niemand da. Da muß
ich lange rufen - ‚hallo, ist niemand da? Wo seid ihr denn?'
und dann kommen die so gaaanz schüchtern irgendwo raus, sind
auch ganz geschafft und schwarz. Ich frage dann, ‚wie geht's
dir?' Sie wirken wie jemand, der eben gerade erst aus der Narkose
aufwacht. Ich spreche dann mit ihnen: ‚Oh, komm doch raus, wie
geht's dir?' und dann kommen sie auf meine Hand und wollen getröstet
werden.
Einmal fragte ich sie: ‚Wollt ihr mit uns tauschen?' - Von oben
bis unten ertönte ein lautes ‚Nein'. Warum nicht, wollte ich
wissen. ‚Weil ihr alles vergeßt.' Weil wir vergäßen, daß wir
Kinder Gottes sind, und was wir eigentlich alles könnten. Oft
fügen sie einem Ratschlag ein inbrünstiges ‚Nicht vergessen!'
hinzu. Weil wir Menschen eben so vieles gleich wieder vergessen
haben.
Wenn Sie wissen möchten, was die Körperelementarwesen von Schönheitsoperationen
halten und was sie ‚ihren Menschen' in einem solchen Fall raten,
wenn Sie erfahren wollen, wie unser Körpergeist mit Organtransplantationen
umgeht und über welch großes psychologische Wissen er verfügt...
...dann lesen Sie doch den vollständigen Artikel in unserer
gedruckten Ausgabe Nr. 45