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Eine Wurzel für jedes Gebrechen
Der Ginseng wird seiner universellen Heilkräfte wegen seit Jahrtausenden als ‚grünes Gold' verehrt. Er hilft unter anderem bei Streß, stärkt die Abwehrkräfte und wirkt als verjüngendes Lebenselixier. Wir stellen Ihnen den amerikanischen Ginseng vor und sagen Ihnen, wo Sie diese Wunderwurzel in einer bisher einzigartigen Qualität - nämlich ungespritzt und biologisch angebaut - erhalten können..
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Von Maja Iten
Bis vor einigen Jahren kannte ich - wie die meisten
Europäer auch - nur den koreanischen Ginseng (‚Panax
Ginseng') und war von seiner Wirkung hingerissen.
Als wir in Kanada lebten, und ich dort 1995 zum ersten
Mal vom amerikanischen Ginseng (‚Panax Quinquefolius')
hörte, war ich zuerst skeptisch. Ich hatte zuvor noch
nie etwas davon gehört und dachte mir, daß da man
den Trend zu natürlichen Heilmitteln ausnutzen wollte,
um ans große Geld zu kommen, indem man den Leuten
irgend eine Pseudo-Heilpflanze verkaufen würde. Ich
wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Bald schon
war ich von dieser Pflanze restlos begeistert. Und
so ist es bis zum heutigen Tag geblieben.
Yin und Yang
im Ginseng
Inzwischen weiß ich, daß beide Ginseng-Arten eine
ähnliche Wirkung haben. Der koreanische Ginseng hat
jedoch mehr Yang-Kräfte und der amerikanische mehr
Yin-Kräfte. Während der Panax Ginseng wärmt und aufbaut
(Yang), hat der Panax Quinquefolius eine kühlende,
entspannende und beruhigende Wirkung (Yin).
Naturärzte und Heilpraktiker bestätigen, daß aus diesem
Grund für uns hektische Europäer der amerikanische
Ginseng weit besser geeignet ist. So darf man den
koreanischen Panax Ginseng beispielsweise nicht bei
Bluthochdruck einnehmen, weil damit die Symptome noch
verstärkt werden könnten.

Betroffene können
jedoch sehr gut auf den amerikanischen Ginseng ausweichen.
Diese Tatsache erklärt, wieso man den Panax Ginseng
im Westen bisher nur zögernd konsumiert hatte. Sie
wird dem amerikanischen Ginseng in Zukunft zu einer
weit größeren Bedeutung verhelfen, gehört er doch
zu den wirksamsten Heilpflanzen überhaupt. In den
Jahren, als wir in der kanadischen Provinz Nova Scotia
lebten, begann die Regierung gerade mit mehreren Projekten,
der einheimischen Bevölkerung zusätzliche Einkommensquellen
anzubieten, um die enorme Arbeitslosenzahl von über
30 Prozent zu reduzieren. Dabei sollten die natürlichen
Ressourcen, wie zum Beispiel der Wald, genutzt werden.
Meine Freundin, die bei der Regierung arbeitete und
mit diesen Projekten betraut wurde, sprach mich darauf
an und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, dabei
mitzumachen. So lernte ich den amerikanischen Ginseng
kennen, der mich seither nicht mehr losgelassen hat.
Wann immer es schien, daß ich ihn vergessen würde,
kam wieder ein (nicht immer) sanfter Anstoß, dieses
Thema doch nicht aus den Augen zu verlieren.
Ich erfuhr, daß der amerikanische Ginseng (‚Panax
Quinquefolius') eine in Kanada heimische Waldpflanze
ist, die inzwischen so gut wie ausgerottet wurde.
Nun wußte ich zumindest einen Grund, weshalb
ich bisher noch nie etwas von dieser Pflanze gehört
hatte. Sie war früher ausschließlich im nordamerikanischen
und kanadischen Osten verbreitet, wo die Wachstumsbedingungen
optimal waren: nämlich viel unberührter Urwald und
kalte Winter mit viel Schnee. Man vermutet, daß diese
Pflanze vor vielen tausend Jahren von China irgendwie
auf den amerikanischen Kontinent gelangt war (oder
vielleicht auch umgekehrt), denn sie unterscheidet
sich in der Zusammensetzung ihrer Wirkstoffe nur wenig
vom koreanischen ‚Panax Ginseng'. Der zweite Grund,
weshalb der amerikanische Ginseng bei uns kaum bekannt
ist, liegt wohl darin, daß er fast vollständig von
den Asiaten (vor allem in China, Taiwan und Malaysia)
konsumiert wird und daher noch nie den Weg nach Europa
gefunden hat. Die Kanadier und Amerikaner fangen erst
jetzt langsam an, diese Wurzel auch für sich selbst
zu nutzen.
Der Ginseng fand den Menschen
Kaum eine andere Pflanze ist von so vielen Mythen
darüber umrankt, wie Pflanze und Mensch sich fanden.
Die Ostasiaten sind überzeugt, daß der Ginseng den
Menschen gefunden hat, und nicht umgekehrt. Sie glauben,
die Wurzel schlummere tief unter der Erde und warte
auf den richtigen Zeitpunkt, um sich zu offenbaren
und dem Menschen ihre Hilfe anzubieten. Eine Sage
erzählt, daß einmal ein großer Geist allein auf einem
hohen Berg lebte und die Menschen mit ihren Nöten
und Sorgen betrachtete. Sein Herz war voller Mitleid.
Die freie Wahl des Menschen respektierend wußte er,
daß er ihnen hinsichtlich der Leiden, die sie sich
selbst zugefügt hatten, nicht helfen konnte, aber
er wollte ihnen gerne helfen, sie von ihren Krankheiten
zu erlösen.
So schickte er den Menschen einen Knaben, der die
Gestalt einer Wurzel annahm. Dies sei der Grund für
die menschenähnliche Form der Ginsengwurzel. Wer davon
aß, lebte ein langes, glückliches und gesundes Leben.
In allen Geschichten ist es immer der Ginseng, der
sich dem Menschen offenbart, um ihm zu helfen.
Ähnliche Geschichten gibt es auch im Zusammenhang
mit der Ginsengsuche. Die Überlieferung erzählt, daß
nur jener eine Chance hat, die Wurzel zu finden, der
reinen und unschuldigen Herzens ist. Die von Gier
besessenen Sammler liefen jedoch Gefahr, sich im Wald
zu verirren oder von wilden Tieren gefressen zu werden.
Man erzählt sich auch, die Wurzel würde nachts leuchten,
wenn ein passender Finder sich ihr näherte, während
sie sich in der Erde verstecken würde, wenn einer
kam, der sich nur daran bereichern wollte. Oft wird
erzählt, daß die Sammler in ihren Träumen Botschaften
erhielten, wo sie Ginseng finden würden. Im ostasiatischen
Raum gehörte es zum Ehrenkodex eines Sammlers, daß
er immer ein paar Samen zurückließ, um das Weiterbestehen
der Pflanze zu sichern. Dies hatte nicht nur mit Respekt
vor der Natur zu tun, sondern beinhaltete auch einen
wirtschaftlichen Aspekt.
Sein Gewicht in Gold wert
Es ist allgemein bekannt, daß die Chinesen den Ginseng
seit Jahrtausenden als Stärkungsmittel und Jungbrunnen
sehr schätzen. Und dies mit gutem Grund. Laut Überlieferung
waren sie früher gerne bereit, zwei Monatseinkommen
für eine kleine Menge dieser Pflanze zu bezahlen.
Es gab Zeiten, da wog man das Gewicht des Ginsengs
mit Gold und Silber auf. Als der eigene Ginseng in
China durch die große Nachfrage sehr knapp wurde,
fing man an, ihn aus Korea zu importieren. Die Koreaner
waren aber intelligent genug, immer nur so viel (oder
so wenig) zu exportieren, daß diese Pflanze bei ihnen
nicht ausstarb.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entdeckte dann ein
französischer Jesuitenpater wildwachsenden Ginseng
in den Wäldern von Kanada, nachdem er vom chinesischen
Kaiser auf der Suche nach der Wurzel dorthin geschickt
worden war. Pater Lafiteau stellte fest, daß der amerikanische
Ginseng fast identisch mit dem bei den Chinesen so
beliebten Panax Ginseng ist. Die Indianer bestätigten
ihm dann auch, diese Pflanze sei bei ihnen wegen der
großen Wirksamkeit schon seit langem bekannt und verehrt.
Einer von Lafiteaus Mitbrüdern, Pater Jartoux, schrieb
in seinem Bericht an die Royal Society of London:
"Denn es ist viel zu kostbar für die Armen im Land.
Man wendet Ginseng an als das alles überragende Heilmittel
gegen Erschöpfungszustände durch exzessive körperliche
oder geistige Anstrengung. Es wirkt schleimlösend
und heilt Schwächen der Lungen und Bronchien. Es wirkt
gegen Erbrechen, stärkt den Magen und regt den Appetit
an, senkt den zu Kopf steigenden Druck des Blutes,
produziert Lymphe im Blut, beseitigt allgemeines Unwohlsein
und verlängert das Leben alter Menschen. Wenn Ginseng
diese Wirkung nicht besäße, würden Chinesen und Tataren
die Wurzeln des Ginsengs niemals in so hohen Ehren
halten. Auch gesunde Menschen nehmen Ginseng ein,
um ihre Gesundheit zu stärken. Meines Erachtens könnte
Ginseng eine wundervolle Medizin werden, falls sie
jemals in die Hände von Europäern geriete, die etwas
von der Medizin verstehen und eine Untersuchung der
verschiedenen Wirkungen des Ginseng durchführen."
Pater Jartoux konnte am eigenen Körper Erfahrungen
mit der Heilwurzel machen. Als er sich nach einem
langen Ritt vor Erschöpfung kaum noch im Sattel halten
konnte, erhielt er von einem Freund eine Ginsengwurzel,
und schon nach kurzer Zeit konnte er seine Reise fortsetzen.
Er bemerkte dazu: "Ich aß sofort die Hälfte der Wurzel.
Eine Stunde später war ich nicht mehr müde, meine
Erschöpfung verschwand völlig. Nach dieser Erfahrung
nahm ich so oft es ging und es die Umstände erforderten
Ginseng zu mir. Stets trat der gleiche Effekt ein."
Die Entdeckung von Pater Jartoux und Pater Lafiteau
löste in Kanada einen richtigen Ginseng-Boom aus.
Historiker vergleichen diesen Boom gerne mit dem Goldrausch.
Leider nahm die Gier so stark überhand, daß der amerikanische
Ginseng fast völlig ausstarb. Man berücksichtigte
nicht, daß die Pflanze erst im vierten Wachstumsjahr
blüht und fortpflanzungsfähig wird. In ihrer Gier
griffen die Menschen zu immer jüngeren Wurzeln und
verhinderten so wirkungsvoll das Weiterbestehen dieser
Kostbarkeit. Leider war die chinesische Regel nicht
bekannt, nach der man für jede ausgegrabene Wurzel
mindestens drei Samen in den Boden legen muß.
Die unausgereifte Qualität brachte dem amerikanischen
Ginseng später ganz zu Unrecht einen schlechten Ruf
ein. Außerdem war der Ginseng in Kanada innerhalb
von nur fünfzig Jahren praktisch ausgerottet. Zur
Zeit von König Ludwig XIV. entdeckte die französische
Aristokratie den Ginseng als potenzsteigerndes Mittel.
Lange Zeit glaubte man in Europa, dies sei die einzige
Wirkung dieser Wunderpflanze.
Wissenschaftliche Studien belegen erstaunliche
Wirkungen
Erst im 20. Jahrhundert fingen dann Forscher an, die
Wirkung des Ginseng wissenschaftlich zu studieren.
1945 führte der sowjetische Forscher Brekhman Studien
an Studenten durch und konnte eindeutig nachweisen,
daß Läufer, die Ginseng eingenommen hatten, die Ziellinie
durchschnittlich um eine Minute früher erreichten
als die Placebogruppe. Durch Tests an einer Gruppe
von Funkern und Telegrafen, deren Tätigkeit präzise
Motorik, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer erforderte,
hatte er zudem gezeigt, daß die Ginsenggruppe schneller
war und viel weniger Fehler machte als die Placebogruppe.
Stephen Fulder führte ähnliche Studien an einer Londoner
Klinik durch, wo er Krankenschwestern im Nachtdienst
testete. Die Doppelblindstudie ergab deutlich, daß
die Schwestern, die Ginseng eingenommen hatten, wesentlich
leistungsfähiger und viel weniger erschöpft waren,
und erst noch konzentrierter arbeiteten als ihre Kolleginnen
in der Vergleichsgruppe. Es folgten weitere Tests
von anderen Fachleuten, die eindeutig belegen konnten,
daß Psychomotorik, Reaktionsgeschwindigkeit, Lernfähigkeit,
Leistungsfähigkeit und Nervenaktivitäten durch die
Einnahme von Ginseng signifikant verbessert werden
(weitere Wirkungsweisen finden Sie im Kasten.) Seither
ist der Panax Ginseng auch vermehrt in Europa erhältlich,
der amerikanische Ginseng leider noch nicht.
Ebenfalls Anfang des 20. Jahrhunderts kam ein Amerikaner
auf die Idee, Ginsengsamen auf seinem Feld unter künstlichen
Schattendächern anzupflanzen. Seither ist dieses Geschäft
ständigen Hochs und Tiefs unterworfen. In den Neunziger
Jahren gab es dann eine schöne Zahl an Ginseng-Farmern
und die Chinesen kauften tüchtig ein. Vor ein paar
Jahren sank aber der japanische Yen so stark, daß
sich die Chinesen entschlossen, Japan zu ihrem neuen
Hauptlieferanten für Ginseng zu wählen. So fiel der
Ginseng-Markt auf dem amerikanischen Kontinent praktisch
von einem Tag auf den anderen in sich zusammen. Die
Kanadier standen nun da mit ihren neu gepflanzten
Feldern und hatten keine Absatzmöglichkeiten mehr.
Viele stiegen daraufhin aus diesem Geschäft aus.
Ginseng - häufig mit Giftcocktail
Ginseng ist eine wildwachsende Waldpflanze. Unter
künstlicher Beschattung gezogen, ist sie sehr anfällig
für Pilz- und Insektenbefall. Da allein das Saatgut
ein kleines Vermögen kostet, denkt kein ökonomisch
orientierter Farmer auch nur im Traum daran, diese
Verluste einfach so hinzunehmen. Deshalb wird großzügig
zur Chemiekeule gegriffen. Dies fängt bereits beim
Saatgut an, indem man es vorbeugend in Formaldehyd
und andere Chemikalien einlegt. Sobald dann das junge
Pflänzchen stark genug ist, wird es wöchentlich gegen
Pilz- und Insektenbefall bespritzt. Außerdem kommt
dann noch Unkrautvertilger hinzu, damit die anderen
Pflanzen dem Ginseng bloß keine wichtigen Nährstoffe
‚wegnehmen' können.
Man bedenke, daß der Ginseng sieben Jahre braucht,
um zur vollen Reife zu gelangen - da kommt eine Menge
Spritzgift zusammen. Der kultivierte Ginseng wird
übrigens schon im vierten Jahr geerntet. Wenn man
sich bewußt macht, daß sich gerade in der Wurzel (die
ja am Ginseng das Kostbarste ist) am meisten Giftstoffe
ansammeln, fragt man sich zu Recht, ob man dann nicht
gleich zu chemischen Medikamenten greifen kann. Natürlich
werden die Chemikalien bei der Verarbeitung des Ginsengs
so gut wie möglich entfernt, aber jeder Hersteller
von Naturheilmitteln kann bestätigen, daß man immer
Rückstände in Kauf nehmen muß. Das macht niemanden
so recht glücklich.
Die Lösung - naturbelassener Ginseng!
Gibt es denn eine Alternative? Und ob! Wie alles in
der Natur, ist diese sehr einfach: Man pflanzt den
Ginseng im kanadischen Wald an - dort, wo er ursprünglich
herkommt und auch hingehört. Er ist eine reine Waldpflanze
und braucht einen richtigen Urwald mit vorwiegend
altem, ursprünglichem Laubwald. Der professionelle
Farmer mag hier zwar einwenden, daß im Wald keine
großen Mengen angepflanzt werden können, weil die
Bearbeitung mit Maschinen wegfällt. Dies ist schon
richtig, dafür spart man sämtliche Kosten für die
Chemikalien ein, denn wild wachsender Ginseng ist
nicht anfällig für Pilze (wenn man ihn nicht aus Gier
zu dicht anpflanzt, um möglichst viel Ertrag auf kleinstem
Raum zu erzielen).
Meiner Meinung nach ist für ein so königliches Heilmittel
wie der Ginseng die gute, alte Handarbeit immer noch
am besten. Die einzigen Probleme, mit denen ein ‚Wald-Farmer'
konfrontiert wird, sind Wildfraß und Diebstahl, was
teure Umzäunungen notwendig macht. Die Bearbeitung
von Hand und die nötigen Schutzmaßnahmen mögen den
im Wald gewachsenen Ginseng zwar verteuern, aber dies
rechtfertigt noch lange nicht die astronomischen Preise,
die heute bezahlt werden müssen. Ich bin überzeugt,
daß der gesundheits- und naturbewußte Konsument einen
fairen Preis gerne in Kauf nimmt, wenn er dafür sicher
sein kann, daß sein Stärkungsmittel wirklich frei
von chemischen Rückständen ist.
Bei der Entscheidung zwischen Plantagen- oder Waldkulturen
geht es aber nicht nur um die Frage der Chemikalien,
sondern auch um die energetische Qualität. Es ist
eine Tatsache, daß eine Waldpflanze, die in ihrer
ursprünglichen Umgebung wachsen darf, bezüglich Wirkstoffen
und Energie wertvoller ist, als eine Pflanze, die
unter künstlichen Bedingungen kultiviert wurde. Schließlich
ist es ja an erster Stelle die Energie der Pflanze,
die der Mensch für seine Gesundheit braucht.
Wir alle haben uns schon Stunden im Wald aufgehalten
und dessen erhebende und Kraft spendende Energie gespürt.
Diese Qualität ist auch in jeder einzelnen Waldpflanzen
vorhanden. Und trotzdem spritzt die Mehrheit der amerikanischen
und kanadischen Farmer sogar ihre im Wald wachsenden
Pflanzen, nur um auf Nummer Sicher zu gehen. Doch
mit kurzfristigem Profitdenken kann man kein Ginseng-Pflanzer
werden: Alle Kanadier, die 1995 in das Ginseng-Projekt
eingestiegen waren, haben zwischenzeitlich wieder
aufgegeben, als der chinesische Absatzmarkt einbrach.
Außerdem stellte sich heraus, daß bei keinem einzigen
dieser Farmer der Ginseng im Wald überlebt hatte.
Das Saatgut, das von kultivierten Pflanzen kam, war
im Wald, in seinem ursprünglichen Habitat, nicht überlebensfähig.
Der Rest wurde freudig vom Wild und den Schnecken
verspeist.
Meine Enttäuschung war natürlich groß, aber ebenso
wuchs meine Demut gegenüber der Natur. Fast hätte
ich aufgegeben, wäre der Wunsch nicht stärker gewesen,
den Menschen ein wundervolles Heilmittel in biologischer
Form anbieten zu können. So machte ich also weiter
und nahm mit der kanadischen Regierung und Farmern
aus anderen Regionen in Kanada und den USA Kontakt
auf, woraus sich langsam eine intensive Zusammenarbeit
entwickelte. Es war bisher kein einfaches Unterfangen,
denn die Kanadier haben nicht die gleiche Beziehung
zum Schutz der Natur - sie haben diese ja (noch) im
Überfluß. Hinzu kommt, daß der Ginseng für sie noch
immer nur den einen Wert hat: Bares. Deshalb sind
sie schwer davon zu überzeugen, daß sie durch biologischen
Anbau auf einen Teil ihrer Ernte verzichten sollten.
Glücklicherweise kaufen die Chinesen durch den tiefen
Dollar wieder amerikanischen Ginseng. Das hat nicht
nur zu einem Preisanstieg geführt, sondern leider
auch dazu, daß die Motivation für neue Ideen deutlich
abgenommen hat. Inzwischen haben aber doch einige
Farmer erkannt, daß der Bio-Anbau wohl definitiv die
Zukunft ist und haben - zwar noch skeptisch - umgestellt.
Es werden jährlich mehr!
Der Bio-Anbau von amerikanischem Ginseng steckt noch
in den Kinderschuhen - in der kleinsten Größe, um
es genau zu sagen. Dies trifft noch mehr auf den Anbau
im Wald zu. Was wir Ihnen gegenwärtig bieten können,
ist reiner, ungespritzter Ginseng.
Es ist das Reinste und Beste, was es im Moment zu
einem erschwinglichen Preis gibt. Die meisten Wurzeln
sind noch auf einer Plantage gewachsen; im Wald gewachsenen
Ginseng gibt es noch zu wenig, weshalb der Ankauf
zur Zeit noch nahezu unerschwinglich ist. Aber es
wird weitergehen und die Qualität wird immer besser
werden. Unser Ziel ist es, unseren Kunden in wenigen
Jahren nicht nur biologischen, sondern im Wald gewachsenen
Ginseng anbieten zu können.
Darüber hinaus werden wir unseren Pflanzen auch die
Möglichkeit geben, einen vollen Wachstumszyklus von
Sieben Jahren zu durchlaufen, bevor wir sie ernten
werden. So kann der Ginseng seine volle Wirkung entfalten.
Wenn Sie nun einerseits für sich selbst etwas Gutes
tun und andererseits unser Projekt unterstützen möchten,
haben Sie jetzt die Gelegenheit, rein biologischen
Ginseng zu bestellen, der Ihnen dann direkt aus Kanada
zugestellt wird. Nachfolgendes Angebot gilt nur, so
lange der Vorrat reicht!
Bestellen Sie Ginseng!
100 Gramm Ginseng-Wurzeln kosten CHF 52.-/€ 36.- zzgl.
Versandkosten von CHF 7.-/€ 5.-. Ärzte, Apotheker
oder Heilpraktiker können sich auch nach Wiederverkaufspreisen
erkundigen. Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Maja Iten, RR # 1, Guysborough, Nova Scotia, B0H
1N0, Kanada.
Oder:
Maja Iten, Postfach 181, CH-9545 Wängi
Email: iten_maja@hotmail.com
Anwendung und Dosierung:
Zur Vorbeugung 2 Mal im Jahr eine Kur von jeweils
3 Monaten - Tagesbedarf: 2 Gramm Wurzel oder Pulver.
Bei Bedarf kann der Tagesbedarf auf 3 Gramm erhöht
werden.
Dies gilt auch vor Höchstleistungen wie Sportkämpfen
oder vor Prüfungen, allerdings entfaltet der Ginseng
seine volle Wirkung erst nach ca. 2 Wochen- also rechtzeitig
mit der Einnahme beginnen!
Eine genaue Gebrauchsanweisung liegt der Verpackung
bei.
Hauptsächliche Inhaltsstoffe:
Ginsenoside - 17 verschiedene Saponine; Fettsäuren;
Aminosäuren; Peptide; Steroide; Terpene; Cholin (ein
Stoffwechselprodukt, das bei der Behandlung von Schlafstörungen
eine Rolle spielt). Weiter enthält Ginseng eine Fülle
von Vitaminen, Mineralstoffen & Spurenelementen, darunter
vor allem: Vitamin C; Vitamine der B-Gruppe (Nicotinsäureamid,
Pantothensäure, Biotin, Folsäure, Vitamin B 12); Selen;
Natrium; Magnesium; Phosphor; Kalium; Calcium; Bor;
Aluminium; Vanadium; Mangan; Eisen; Kobalt; Kupfer;
Zink; Molybdän und vor allem Germanium (spielt als
Radikalfänger bei der Verhütung/Bekämpfung von Krebs
eine wesentliche Rolle).
Wirkung des Ginseng:
Bis in die letzten Einzelheiten ist die Heilwirkung
der Ginsengwurzel bis heute nicht geklärt. Aber folgendes
kann man zu der Wirkung schon sagen:
-
vorbeugend
gegen Streß;
-
stärkt die
körperliche Abwehr;
-
hilft, entgleiste
Zellen zu vernichten;
-
antioxidativ;
-
deutlich
lebensverlängernde und die Gesundheit erhaltende
Wirkung (dank Germanium);
-
starke Wirkung
bei der Bekämpfung von Bakterien, Viren und Pilzerkrankungen;
-
wirkt als
Stoffwechsel-Katalysator;
-
bessere Blutbildung;
-
bessere Versorgung
der Zellen mit Sauerstoff;
-
adaptogene/harmonisierende
Wirkung: Überfunktionen werden gedämpft und Unterfunktionen
gestärkt;
-
leistungssteigernd;
-
stärkt Herz
und Kreislauf;
-
erhöht die
Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit - sogar
Tiere lernen schneller und leichter;
-
verbessert
die Reaktionsfähigkeit;
-
antithrombotische
Wirkung im Blut;
-
verbessert
die Fließeigenschaft des Blutes;
-
regt die
Funktion der Bauchspeicheldrüse an;
-
regt den
Stoffwechsel an;
-
regt das
gesamte Hormonsystem an;
-
besseres
Ausscheiden von Giftstoffen;
-
stärkt die
Funktionsfähigkeit der Sexualorgane und erhöht die
Fruchtbarkeit;
-
beugt dem
Kräfteverfall des Alters vor;
-
senkt Fieber
und hemmt Entzündungen;
-
schmerzstillend;
-
verbessert
Kondition und Ausdauer (Studien haben ergeben, daß
Läufer mit Ginseng schneller und länger laufen).
Studienergebnis: Die Wirkung
von Ginseng erhöht sich deutlich, wenn er über längere
Zeit eingenommen wird. Deshalb sind längere Kuren
(drei Monate) empfehlenswert.
Wann hilft Ginseng?
Die Frage, gegen welche Krankheiten Ginseng helfe,
läßt sich nicht so leicht beantworten. Die traditionelle
chinesische Medizin sieht im Ginseng ein königliches
Heilmittel, das weit mehr bewirkt als nur Erscheinungsformen
einzelner Krankheiten zu bekämpfen. Wenn man so will,
hilft Ginseng bei jeder Krankheit, indem er die körpereigene
Abwehr stärkt. Dies zeigt sich an folgenden Beispielen.
Ginseng hilft bei:
-
chronischen
Zivilisationskrankheiten;
-
Erschöpfungszuständen;
-
chronischem
Müdigkeitssyndrom;
-
Appetitlosigkeit;
-
zu hohem
oder zu tiefem Blutdruck;
-
Wechseljahrbeschwerden
und Hitzewallungen;
-
Pilzerkrankungen;
" Herz- und Kreislaufbeschwerden;
-
erhöhten
Blutfettwerten (senkt den Cholesterinspiegel);
-
Stimmungsschwankungen
und Depressionen;
-
Nervosität
und starker Belastung;
-
Haut- und
Haarproblemen;
-
Rheuma und
Gicht;
-
Sehstörungen.
Ginseng verbessert zudem den Blutkreislauf und die
Schlafqualität, er steigert die Lebertätigkeit und
hat eine günstige Wirkung bei Magengeschwüren. Mit
Ginseng kann der Körper besser mit Umweltbelastungen
und den Folgen von Operationen fertig werden. Er wird
sogar zur Unterstützung von alternativen Krebstherapien
eingesetzt. Da Ginseng die Folgen von Dauerstreß mindert,
ist er auch ideal für Menschen, die nachts arbeiten
müssen.
Es sind keine Kontraindikationen bekannt. Obwohl man
keine negativen Wechselwirkungen mit Medikamenten
befürchten muß, sollte bei Krankheitsbeschwerden zuerst
ein Arzt konsultiert werden.
Lesen Sie weitere interessante
Artikel in unserer Ausgabe
Nr. 39.
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